Soundpainting | Meine Referenzen

Ich besuchte Soundpainting-Weiterbildungen bei der zertifizierten Soundpainterin Sabine Vogel in Berlin. Anschließend trat ich mit Walter Thompson in Kontakt und nahm aktiv an mehreren Masterclasses in Paris teil. Ich übersetzte das von ihm publizierte Soundpainting Workbook1 ins Deutsche (als Download verfügbar) und ließ mich von ihm und François Jeanneau zum Soundpainter zertifizieren. Anschließend erstellte ich zur Verbreitung von Soundpainting im deutschsprachigen Raum die Seite SoundpaintingKomposition (Link). Darüber hinaus war Soundpainting Teil meiner Diplomarbeit, in welcher ich u.a. verschiedene Improvisationskonzepte untersuchte.

 

Ich stehe in engem Kontakt zu weiteren SoundpainterInnen auf der ganzen Welt und tausche mich über Entwicklungen und Erkenntnisse aus. In meiner Arbeit verwende ich Soundpainting im pädagogischen und künstlerischen Bereich, unter anderem bei der Kinderchorleitung und der Gesangsensemblearbeit.

 

Im Rahmen der lust-auf-Neues-Reihe für Neue Musik von Maria Husmann-Hein im EDEN***** Berlin leitete ich mehrere Soundpainting-Performances, Workshops gab ich unter anderem an der Musikschule Fanny Hensel Berlin-Mitte, beim 7. Symposium Kinderchor an der Universität der Künste Berlin und beim Interkulturellen Musikforum Sachsen am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden.

 

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"[...] Eine ähnliche Begeisterung versprüht Tilman Schulze, auch wenn er auf ganz andere Weise den Zugang zur Improvisation ebnet. Er ist zertifizierter Soundpainter, von denen es im deutschsprachigen Raum nur eine Handvoll gibt. Mit einer ausgefeilten Zeichensprache leiten sie ihre Ensembles an und lassen allein durch Gesten Klanggemälde entstehen. Für seine Chorarbeit an der Grundschule nutzt Tilman Schulze das schon längst; für Erwachsene, die im Drang stehen, alles richtig machen zu wollen, gibt es für ihn kaum etwas Besseres zur Lockerung: „Beim Soundpainting gibt es kein Ergebnis, das falsch sein könnte. Kommt etwas, das ich nicht erwartet habe, lasse ich daraus wieder etwas Neues entstehen.“ [...]"

 

nmz, Ausgabe 6/2016 (Link)